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Wanderfahne 2013

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Wiesedermeer verteidigt Wanderfahne

Wiesedermeer, d. 19.01.2013: Klein aber fein war das Teilnehmerfeld für das Auswerfen der Wanderfahne des Kreisverbandes V Friedeburg. Qualität statt Quantität war angesagt. Lediglich die Vereine Wiesedermeer, Wiesederfehn und Reepsholt hatten Mannschaften für diese Traditionsveranstaltung entsandt. Besonders lobende Worte fand Verbandsvorsitzender Meyer für die Mannschaft aus Wiesederfehn um deren Vereinsvorsitzenden Holger Wilken. Gleich 3 Nachwuchswerfer komplettierten seine Mannschaft.

Gastgeber und Titelverteidiger Wiesedermeer hatte ein anspruchsvolles Gelände ausgewählt, in dem es galt, mehrere Wallhecken, Gräben und eine Straße zu überwinden. Für den Startwurf war eigens das Klootschießerbrett aufgebaut.

Helfried Götz eröffnete für Wiesedermeer mit einem gekonnten Flüchterwurf, jedoch mit nur mäßigem Trüll. Der Startwurf von Bert Stroje für Reepsholt blieb nur knapp einen Meter dahinter. Holger Wilken für Wiesederfehn flüchtete nicht ganz soweit, aber sein Trüll sorgte für die erste und auch letzte Führung für Wiesederfehn.

Bis zur Wende entwickelte sich dann ein spannender Zweikampf zwischen Wiesedermeer und Reepsholt. Das junge Team aus Wiesederfehn konnte mit den Flüchterweiten der anderen nicht mithalten und fiel zusehends zurück. Im Wendebereich hatte Wiesedermeer einen knappen Vorsprung von 35 Meter vor Reepsholt.

Nach einer kurzen Pause mit Heißgetränken, die vom Marketenderdienst Wiesedermeer gereicht wurden, ging es dann die gleiche Strecke zurück. Langsam aber stetig baute Wieserdermeer seinen Vorsprung dank eines glänzend aufgelegten Gerd Tammen aus. Er war es dann aber auch, der Reepsholt die Change zum Heranschließen bot. Ihm gelang zwar eine hervorragende Flüchterweite, jedoch blieb der Trüll gänzlich aus. Nun lag es an Bert Stroje, hieraus für Reepsholt Kapital zu schlagen. Mit einer sehr guten Flüchterweite sah es auch ganz gut aus, jedoch blieb auch ihm der Trüll versagt und Wiesedermeer behielt weiter die Oberhand. Für einen Schööt reichte es jedoch noch nicht. Dies änderte sich dann aber auf der Zielgeraden. Helfried Götz gelang ein Traumwurf und der darauf folgende Gerd Tammen ein Zauberwurf. Kurz vor dem letzten Hindernis, einer Wallhecke kam die Klootkugel auf, übersprang diese und legte noch einen ordentlichen Trüll zurück. Die Entscheidung war gefallen.

Bei der anschließenden Siegerehrung im „Grünen Jäger“ ließ Verbandschef den Wettkampf noch mal Revue passieren. Alle Beteiligten waren sich einig, es war eine gelungene Veranstaltung. Man erhofft sich für die nächste Veranstaltung eine größere Teilnahme, gibt es doch noch einige Vereine im Kreisgebiet, die ebenfalls über namhafte Klootschießer verfügen.

Die Ergebnisse:

  • 1. Wiesedermeer 31 Wurf 14 Meter
  • 2. Reepsholt 33 Wurf 70 Meter
  • 3. Wiesederfehn 41 Wurf 37 Meter

 

(Text: Vorsitzender Gerold Meyer, Bilder: Hillrich Reents)

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